Hochzeitstraditionen aus aller Welt
16. Juni 2010 von admin
Japan: Im Land der aufgehenden Sonne ist violett die Farbe der Liebe, deshalb trägt die Braut während einer traditionellen Hochzeit statt eines weißen oft auch einen kunstvoll bestickten, violetten Kimono.

Foto: www.hanamiweb.com
Russland: Während des Empfangs ist es in Russland Brauch, dass die Gäste nach dem Trinkspruch eines engen Freundes oder Verwandten ihr Champagnerglas auf den Boden werfen. Je mehr Gläser beim Aufprall zersplittern, desto mehr Glück bedeutet es für das Brautpaar.
Irland: In Irland legen Braut und Bräutigam den Weg zur Kirche gemeinsam zurück. Dabei müssen sie damit rechnen von Zuschauern mit kleineren und größeren Gaben bedacht zu werfen, denn hier wird nicht nur Reis geworfen, sondern auch gleich ganze Töpfe und Pfannen oder was das Paar sonst noch für seinen Haushalt gebrauchen kann.
Italien: Hier heiratet man am besten Sonntags, denn das bringt Glück. Unglück wird dagegen der Braut prophezeit, die an ihrem Hochzeitstag irgendetwas goldenes trägt - natürlich nur bis zum Ringtausch.

Foto: www.4321.co.il
Mexiko: Mexikaner halten nichts von subtiler Bildsprache. Hier wird dem Brautpaar während der Zeremonie ein weißes Schleifenband oder ein Rosenkranz um den Hals geschlungen, das ihre Verbindung symbolisieren soll. Glück bringen rote Perlen, die auch schon mal statt Reis geworfen werden.
Schweden: Bei den Schweden herscht buntes Treiben auf einer Hochzeit, denn die einzigen Paare, die zusammen sitzen dürfen sind Braut und Bräutigam und Verlobte. Alle anderen werden neu gemischt und sind den Rest des Abends für einander verantwortlich. Üblich sind außerdem zahlreiche Trinksprüche, nicht nur von den Eltern der Brautleute oder den Trauzeugen. Eigens um die vielen Anfragen hierfür zu ordnen wird ein Trinkspruch-Zeremonienmeister bestimmt.
Korea: Vor einer koreanischen Hochzeit muss ein Wahrsager befragt werden, um zu sehen ob dem Paar eine glückliche Zukunft voller Harmonie bevorsteht.

Foto: www.theknot.wordpress.com

