Nicht nur die Brautleute, sondern auch die Gäste überlegen oft schon Monate vor einer Hochzeit, was sie an dem großen Tag ihrer Freunde oder Verwandten tragen sollen. Wer sich gar nicht so recht entscheiden kann, wird wohl froh sein, wenn das Brautpaar ein paar Vorgaben macht. Den Vorgaben zu entsprechen oder ihnen zumindest möglichst nahe zu kommen, ist dann eine Ehrenpflicht für die geladenen Gäste und die meisten geben sich auch gerne redlich Mühe ins Bild zu passen.
Dresscode für die Gäste
Die Braut ist auf einer Hochzeit ohne Zweifel die bestangezogenste Frau. Entsprechend ihrer eigenen eleganten Aufmachung wünscht sich die Braut dann auch eine festliche Garderobe bei ihren Gästen. Besonders die Gesellschaft am Brauttisch mit Eltern und Trauzeuge sollte den Wünschen der Braut nachkommen und sich angemessen kleiden. Natürlich nicht in Weiß, das ist schließlich der Braut vorbehalten, aber elegante Kleidung ist Pflicht. Für den festlichen Rahmen sorgen bei einer gelungenen Hochzeit nicht nur die Location und die Tischdeko, sondern vor allem die Gäste.
Besonders schön ist es, wenn die Hochzeitsgesellschaft einem Dresscode folgt, etwa die Herren Smoking oder Abendanzug tragen und die Damen lange prunkvolle Abendkleider. Brautmutter und Trauzeugin sollten sich dabei ruhig miteinander absprechen. Besonders schick sind auch Brautjungfern, die in einheitlichen oder zumindest ähnlichen Kleidern auftreten. Bei einem etwas lockereren Dresscode sind auch Cocktailkleider oder Hosenanzüge erlaubt, Jeans und Bluse sind dagegen bei den meisten Hochzeitsfeiern zu leger und nicht so gern gesehen.

Foto: kirschkern
Heiraten mit Motto
Die Vorbilder der vielen royalen Hochzeiten in letzter Zeit wecken auch gerade bei den Bräuten den Wunsch auf Nachahmung. Mit royalem Flair heiraten, das bedeutet nicht nur einige besondere Abläufe in der Organisation, sondern auch eine besondere Garderobe. Viel Schmuck und luxuriöse Accessoires, etwa nach englischem Vorbild mit besonders eleganten Hüten, können die Feier in den Adelsstand erheben. Auch ein Wechsel der Garderobe von der Zeremonie zum abendlichen Galadinner macht die Feier königlich.
Wer eher in Hollywood seine Vorbilder sucht, wird seinen Gästen vielleicht das Vorbild der goldenen Zwanziger bei der Wahl der Kleidung nahelegen wollen, oder ganz ausgefallen einen futuristischen Look vorgeben. Wichtig ist, die Ernsthaftigkeit des Dresscode-Wunsches rechtzeitig zu kommunizieren, also schon auf der Save-the-Date Karte und der Einladung Angaben machen. Zwingen kann man seine Gäste natürlich zu nichts, doch die engsten Verwandten und besten Freunde werden sich zumindest Mühe geben, möglichst nah an den Vorgaben zu bleiben, sodass die Hochzeitsgesellschaft zumindest im Großen und Ganzen in ihrer Erscheinung ein einheitliches Bild ergeben dürfte.
Wer besonders aufwendige Kostüme erwartet oder sehr enge Vorgaben macht, kann aber mit Unwillen konfrontiert werden, da die Kleiderfrage schließlich auch für Hochzeitsgäste immer eine Frage des persönlichen Stils und Geschmacks ist und die Anschaffung schließlich auch ein finanzielles Problem sein könnte. Bleiben Sie also realistisch und denken Sie an die Hauptsache: Gute Stimmung ist immer noch die beste Garantie für eine gelungene Feier.